Die Humusfrage

Die Humusfrage wird im Zusammenhang mit der Dammkultur immer wieder gestellt. Und ja, es ist möglich mit der Dammkultur, wie mit fast jeder anderen Art der Bodenbearbeitung, Humus aufzubauen.

Es gab vor allem in den 80er Jahren ein System der Dammkultur,  bei dem es keine Zwischenfrucht gab. Diese ist aber wesentlich, um damit langfristig Erfolg zu haben.

Gerade  in den Sommermonaten ist es wichtig möglichst viel organische Masse, allerdings in Form von Wurzelmasse, zu bilden: siehe Download unter Begrünungsanbau.

In keiner anderen Form der Bodenbewirtschaftung ist es möglich während der Kulturführung Humus zu mobilisieren, wenn er auch gebraucht wird, außer in Hackkulturen. 

Die Frage ist nun: Aus was der echte Dauerhumus gebildet wird, denn es gibt Wissenschaftler, die davon ausgehen, dass es sich zum Großteil um Zellwände abgestorbener Bakterien handelt.

Wenn nun auch in den Sommermonaten mit der höchsten Bodenaktivität die Bakterien/das Bodenleben immer mit Assimilaten gefüttert wird, so werden sie sich massenhaft vermehren, sofern neben Wärme auch Feuchtigkeit und Sauerstoff im Boden ist.

Es geht vielmehr auch darum, wie viel Tonhumuskomplexteilchen bei der jeweiligen Bodenbearbeitung zerstört werden.

Dammkultur nach Julian Turiel
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traditionelle Dammkultur

Julian Turiel

Sander-Bruch-Str. 113 | 33104 Paderborn Deutschland

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nach Rücksprache auch per e-Mail

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